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Fehler beim Renovieren: 6 Fallstricke und wie du sie vermeistest
Innenausbau

6 typische Fehler beim Renovieren und wie man sie vermeidet

Früher oder später wird es in jedem Haushalt Zeit für kleinere oder größere Renovierungsprojekte. Egal, ob Du Dein Bad barrierefrei gestalten, das ehemalige Kinder- zum Hobbyzimmer umbauen oder die Terrasse erneuern möchtest, beim Modernisieren gibt es jede Menge Fallstricke. deineBAUSTOFFE zeigt die sechs häufigsten Fehler beim Renovieren und wie Du sie geschickt umgehst.

Gastautorin

1. Planlos renovieren 

Eine Wand neu zu streichen mag noch unkompliziert sein und schnell von der Hand gehen. Doch sobald Du das komplette Haus oder Teile davon renovieren willst, handelt es sich um ein komplexes Bauprojekt. Fliesen abschlagen und neu verlegen, eine Wand einreißen, Sanitäranlagen installieren: Je nach Maßnahme fallen nicht nur jede Menge Bauschutt, sondern auch viele Arbeitsschritte an. Für einige davon wirst Du vermutlich sogar professionelle Unterstützung von einem Fachbetrieb brauchen. In einigen Fällen kann eine Baugenehmigung notwendig sein. Damit die Renovierung nicht im Chaos endet, sollte sie deshalb gut durchdacht und geplant sein. Was soll umgesetzt werden? Welche Vorbereitungen sind zu treffen? Wo benötigst Du Hilfe? Welche Materialien brauchst Du? Je genauer Du planst, desto weniger kann schiefgehen. 

Übrigens: Eine rechtzeitige Planung ist auch relevant, wenn Du auf Fördermittel hoffst. Denn die muss man in der Regel vor der Durchführung beantragen. Mehr zum Thema: “Fördermöglichkeiten bei Renovierung und Sanierung

2. Nicht langfristig genug denken

​​Auch wenn handwerkliche Arbeiten Dir Spaß machen, eine Renovierung ist aufwändig und nichts, was man regelmäßig machen möchte. Ganz abgesehen von den Kosten, die auf Dich zukommen. Hab beim Planen der Baumaßnahmen deshalb immer im Kopf, dass das Ergebnis auch noch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren gefallen und praktikabel sein soll. Eine frei stehende Badewanne oder ein Wendeltreppe sind zwar schick, aber sind sie auch im Alter sinnvoll? Plane die Renovierung deshalb mit Weitblick! 

3. Kosten falsch einschätzen

Material einkaufen, Handwerker beauftragen, Bauschutt entsorgen: Eine Renovierung kann ordentlich ins Geld gehen. Wer die Kosten unterschätzt, erlebt am Ende meist eine böse Überraschung und muss beim Bauprojekt faule Kompromisse machen. Das ist nicht nötig, wenn Du von Anfang an alle Kostenfaktoren im Blick hast. Hole mehrere Angebote von Fachbetrieben ein und vergleiche Produkte. Plane im besten Fall einen finanziellen Puffer ein und priorisiere die Maßnahmen, sodass Du notfalls Abstriche machen kannst. 

4. Keine Unterstützung von Handwerkern holen

Je nachdem, wie es um Dein handwerkliches Geschick bestellt ist, kannst Du einige Renovierungsarbeiten selbst erledigen. Doch besonders, wenn es um komplexere Angelegenheiten geht wie den Einbau von Sanitäranlagen oder das Verlegen von Elektronik solltest Du professionelle Hilfe anfordern. Nicht nur, um Baumängel zu verhindern. In vielen Fällen zahlt eine Versicherung bei Schäden nur, wenn ein Fachbetrieb am Werk war. Schätze deshalb realistisch ein, was Du in Eigenregie machen kannst und wo Du Dich besser auf den Profi verlässt, auch wenn der etwas mehr Geld kostet. 

Je größer die Baustelle, desto sinnvoller kann es sein, einen Generalunternehmer zu beauftragen, der die verschiedenen Gewerke koordiniert. 

5. Material nicht sorgfältig prüfen

Viele Mängel beim Renovieren lassen sich umgehen, wenn man hochwertige Baustoffe verwendet und die Materialien vor dem Ein- oder Umbau sorgfältig überprüft. Schließlich sollen Bodenplatten, Fliesen, Armaturen und Co. viele Jahre halten. Reißt der Fliesenspiegel bereits nach wenigen Wochen oder kommt es zu einem unerwarteten Rohrbruch, ist der Ärger groß. Investiert daher sowohl beim Baumaterial als auch beim verwendeten Werkzeug lieber etwas mehr. Dann lohnt sich die Arbeit gleich noch mehr! 

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6. Nicht an die Nachbarn denken

Viele Heimwerker machen den Fehler, beim Renovieren nur an sich selbst zu denken und die Nachbarn zu ignorieren. Egal, ob die Bauarbeiten zu nah an der Grundstücksgrenze stattfinden oder der Lärm den Mitmietern den Schlaf raubt: Eine Renovierung ohne vorherige Absprachen kann zu unschönen Auseinandersetzungen führen. Sei deshalb umsichtig und gehe vor Beginn der Arbeiten ins offene Gespräch mit den Nachbarn. In der Regel gibt es dann keine Probleme. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch mit Unterstützung eines Fachanwalts für Nachbarschaftsrecht eine Nachbarschaftsvereinbarung aufsetzen. 

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Ein Artikel von Lisa Gutknecht, Gastautorin im Magazin von deineBAUSTOFFE
Lisa Gutknecht ist Gastautorin für das Magazin von deineBAUSTOFFE. Sie ist Expertin für alle Themen rund um die Bereiche Garten, Modernisierung, Renovierung und Heimwerken.
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