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Terrassenplatten verlegen wie ein Profi
Terrasse

Terrassenplatten verlegen wie ein Profi

Die Gestaltung des sommerlichen Outdoorbereichs mit Terrassenplatten erfreut sich großer Beliebtheit. Um den Boden zu verlegen, musst Du nicht zwangsläufig ein erfahrener Heimwerker sein oder einen Handwerker zu Hilfe rufen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt Dir das Verlegen ganz einfach.

Autorin

Die Vorbereitung für das Verlegen der Terrassenplatten 

Ehe Du mit der Verlegung der Terrassenplatten startest, musst Du den Bereich ausmessen und abstecken. Die Platten sind bestellt und bedürfen nun einer akribischen Prüfung auf das richtige Design und die Unversehrtheit der Materialien. Im Rahmen der Vorbereitung lege Dir alle Materialien und Werkzeuge zur Hand, die Du für die Verlegung der Terrassenplatten benötigst. Im Anschluss beginnst Du mit der Grundlage, dem Fundament.

Terrassenplatten verlegen mit dem richtigen Werkzeugen
Der 1. Schritt um Terrassenplatten zu verlegen - die Vorbereitung des Fundamentes © Adobe Stock

1. Schritt - Das Fundament für die Verlegung

Die Grundlage für die Terrassenplatten kann auf verschiedene Weisen gestaltet werden. Du kannst ein Splittbett, ein Mörtelbett oder ein Plattenlager errichten. Die einfachste Variante ist das Splittbett. Hierfür verlegst Du zuerst die Randsteine, um im Anschluss den Boden in einer Höhe von 3 bis 5 Zentimetern mit Splitt und tragfähigem Schotter aufzufüllen. Durch den Kies wird die Schicht frostsicher und die Platten heben sich auch bei lang anhaltender Kälte und größeren Mengen gefrierenden Wassers nicht vom Boden ab. Berücksichtige zudem bereits in diesem Schritt, dass Deine Terrasse ein Gefälle von 2 bis 3 Prozent aufweisen muss. Ohne das Gefälle staut sich Regenwasser auf der Terrasse und kann nicht ablaufen.

Terrassenplatten setzen mit Plattenheber
Die Terrassenplatten werden mit Hilfe eines speziellen Plattenhalters verlegt © Adobe Stock

2. Schritt - Terrassenplatten verlegen 

Nachdem Du das Fundament verlegst und dessen Oberfläche geglättet hast, beginnst Du mit der Verlegung der Terrassenplatten. Vor der ersten Platte bringst Du die randseitigen Abstandshalter direkt am Kantenstein an. Für einen geraden Beginn verlegst Du die erste Platte in einer Ecke und nutzt dazu einen Plattenhalter, mit dem Du Verletzungen der Finger beim Einfügen der Platte vermeidest. Wenn Aussparungen nötig sind, nimm Maß und zeichne die Schnitte auf der Unterseite der Terrassenplatte an. Auch den Schnitt führst Du rückseitig aus. Säubere die Platte mit Wasser und nimm für die Verlegung wieder den Plattenhalter zur Hand.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Durch Fugenkreuze erzeugst Du ein gleichmäßiges Bild und sorgst für Abstände, die zwischen allen Platten identisch sind. Nach der Verlegung der ersten Reihe prüfst Du sorgfältig, ob Du genau in der Flucht gearbeitet hast. Ist das der Fall, kannst Du nun mit der zweiten Reihe starten und alle weiteren Terrassenplatten nach dem gleichen Muster verlegen. 

Klopfe jede einzelne Platte fest und nutze eine Wasserwaage, um eine identische Höhe beim Terrassenplatten verlegen zu gewährleisten. Gleichzeitig kannst Du mit diesem Schritt das eingearbeitete Gefälle prüfen. Hierfür eignet sich ein nicht abfärbender Gummihammer, mit dem Du selbst Natursteinplatten risikofrei anklopfen kannst.

Terrassenplatten richtig verlegen
Die Terrassenplatten werden befestigt und mittels eines Gummihammers angeklopft © Adobe Stock

3. Schritt - Das Auffüllen der Fugen

Die Platten sind verlegt und werden durch die Fugenkreuze auf Abstand gehalten. Nun werden die Fugen mit speziellem Fugenmörtel (trocken) oder mit Quarzsand befüllt.

Um unnötige Verschmutzungen der Platten zu vermeiden, ist die trockene Fugenfüllung empfehlenswert. Du kannst den Fugensand direkt aus der Verpackung entlang der Fugen schütten und im Anschluss mit einem groben Besen vorsichtig in die Abstände zwischen den Terrassenplatten einarbeiten. Auch wenn einige Bodenverleger zu einer Mischung aus Quarzsand und Wasser raten, solltest Du Dich für die trockene Auffüllung der Fugen entscheiden. Gerade bei Terrassensteinen mit empfindlicher Oberfläche könnte es durch eine feuchte Fugenmasse zu sichtbaren Beschädigungen und Flecken auf der Oberfläche der Platten kommen. 

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Kehre immer aus Richtung der Plattenmitte zur Fuge. Erst wenn alle Fugen gefüllt sind, solltest Du mit dem Besen noch einmal die gesamte Terrasse abkehren.

Zu guter Letzt - Die richtige Plattenreinigung 

Überschüssigen Sand und Rückstände der Bauarbeiten beseitige am besten mit einem fusselfreien Tuch und einem Spezialreiniger für das Material der von Dir verlegten Terrassensteine.

Wir von deineBAUSTOFFE helfen gern bei der Auswahl der richtigen Terrassenplatten, senden Dir kostenlose Muster zu oder empfehlen Dir die richtigen Reinigungsmittel für Deinen Untergrundbelag. Unter diesem Link kannst Du einen Beratungstermin vereinbaren, oder Dein Großprojekt direkt anfragen - unsere Baustoff-Kaufleute helfen Dir kostenfrei und kompetent!


Ein Artikel von Cornelia Jürss, Autorin im Magazin von deineBAUSTOFFE
Themen dieses Artikels
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